TEISENDORF, LKR. BERCHTESGADENER LAND. Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding kontrollierten am Freitag, 6. Februar 2026, in einem Fernzug in Richtung Österreich einen 29-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen. Bei der Gepäckdurchsuchung wurden die Fahnder fündig: neben einer geringen Menge Marihuana kamen rund 1,8 Kilogramm Kokain zum Vorschein. Der mutmaßliche Drogenschmuggler wurde festgenommen und kam tags darauf in Untersuchungshaft.
Am Freitagmittag (6. Februar 2026) führten die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding in einem Eurocity Fernzug Richtung Österreich Kontrollen durch und waren dabei einmal mehr erfolgreich. Bei der Kontrolle eines 29-jährigen nigerianischen Reisenden auf Höhe von Teisendorf ergaben sich bei der Befragung Unstimmigkeiten und nachdem dem Mann neben einem Rucksack von den Fahndern auch eine Reisetasche als mitgeführtes Gepäckstück hatte zugeordnet werden können, wurden Rucksack und Tasche durchsucht.
In der Tasche befanden sich Kleidungsstücke und vier Waschmittel-Verpackungen, in denen sich neben einer geringen Menge Marihuana auch etliche Fingerlinge mit weißem Pulver als Inhalt befanden. Ein später durchgeführter Schnelltest reagierte positiv auf Kokain. Eine Wiegung ergab eine Menge von rund 1,8 Kilogramm des Rauschgifts.
Der 29-Jährige wurde festgenommen und verbrachte die Nacht in einer Haftzelle der Polizei. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernahmen die zuständigen Ermittler des Fachkommissariats 4 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein.
Tags darauf, am Samstag (7. Februar), wurde der Tatverdächtige von den Kripo-Beamten auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein insbesondere wegen des Tatvorwurfs des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und deren Ein- bzw. versuchter Ausfuhr dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag und erließ einen Haftbefehl.
Von den Kriminalbeamten wurde der 29-jährige Nigerianer daraufhin unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, wo er seitdem in Untersuchungshaft sitzt.
